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  05.09.2010   
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IX. Wie kann die intensivere Zeitwahrnehmung gefestigt werden?

Schon an anderer Stelle habe ich Sie in diesem Sinne um eine "aktive", kritische Lektüre gebeten. Sie macht aus einer Lektüre einen Denkprozess. Dieser Denkprozess ist wichtig: Formulieren Sie neue oder für Sie bessere Thesen, als Sie hier in meinem Buch finden. So kommen Sie zu der Meinung zum Thema Zeitwahrnehmung, die Sie am meisten überzeugt.

Das gleiche gilt auch für die Empfehlungen. Auch sie können abgewandelt und auf Sie persönlich zugeschnitten werden. Deshalb sollten Sie sich in größeren, aber regelmäßigen Zeitabständen mit dem Thema beschäftigen.

Eine wiederholte Beschäftigung mit dem Thema "Zeitwahrnehmung" scheint mir auch insofern angebracht, als sich in unserem Leben zu viele Veränderungen zutragen, als dass die Zeitwahrnehmung immer gleich bleiben könnte.

"Die Wiederholung ist die Mutter des Lernens", pflegten bekanntlich schon die alten Römer zu sagen. Der Satz gilt auch für die intensive Zeitwahrnehmung. Da immer wieder verschiedene Anforderungen an uns gestellt werden, verdrängt der Kopf sehr leicht Aufgaben, die ihm vor längerer Zeit übertragen wurden. Es sei denn, sie werden ihm in Erinnerung gerufen. Dazu dient die Wiederholung.

Als Wiederholungsprogramm für die Empfehlung 3 bietet sich das Zeitwahrnehmungstraining an einem Wochenende an. Die anderen Empfehlungen "wiederholt" man am besten, in dem man sich mit ihnen beschäftigt und sie sich zueigen macht. Schlagen Sie daher nach Möglichkeit das Buch von Zeit zu Zeit auf, blättern sie darin herum, und machen Sie sich erneut Ihre eigenen Gedanken.

Kurz: Suchen Sie sich mithilfe dieses Buches einen eigenen Weg zu intensiverer Zeitwahrnehmung und verfolgen Sie ihn stetig weiter! Und vergessen Sie einfach nie: Lebenszeit ist unsere kostbarste Ressource, unser kostbarstes Gut!

 

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Aktualisiert am: 16.07.2008
 
         
 

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