Impressum - Haftungsausschluss - Copyright Über uns - Die Macher dieser Website Disclaimer - Wir nehmen Abstand Sie wollen uns etwas mitteilen? Dann geht's hier entlang!  

 


 

  09.09.2010   
Sie sind gerade hier: / Inhaltsverzeichnis / 3. Kapitel / 2. Unterkapitel

II. Wie überwache ich den Erfolg meiner Bemühungen?

Natürlich wollen Sie bemerken, dass Ihre Zeitwahrnehmung intensiver wird. Zugleich wollen Sie aber auch feststellen, wo noch Probleme bestehen, wo es "hakt". Und schließlich wissen Sie um die Schwierigkeit, neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Wie leicht vergisst man nicht, was man sich neu vorgenommen hat.

Um diesen Anliegen zu begegnen, sollte man während der Trainingsphase mindestens täglich, nach Möglichkeit aber auch noch eine gewisse Zeit danach zumindest alle drei Tage ein Zeitwahrnehmungsnotizbuch zu führen. Dieses Zeitwahrnehmungsnotizbuch kann natürlich auch in ein Tagebuch integriert werden.

In dem Zeitwahrnehmungsnotizbuch sollten Sie folgende Fragen regelmäßig beantworten:

1. Wann verging (heute) die Zeit langsam, wann schnell? Um welche Uhrzeit und bei welcher Tätigkeit?

2. Wie groß ist der Anteil des Tages, an dem die Zeit schnell, mittel schnell, normal, etwas verlangsamt, langsam verging?

3. Wie gut funktionierte die Technik zur Aktivierung des Zeitbewusstseins (Empfehlung 3)?

4. Wann (bei welchen Aktivitäten) gelang mir die Anwendung der Technik gut, wann weniger gut?

5. Habe ich bei der Wahl meiner Tätigkeiten die voraussichtliche Auswirkung auf meine Zeitwahrnehmung berücksichtigt?

6. Bin ich mit der Zeitwahrnehmung an diesem Tag zufrieden? Was sollte oder will ich noch ändern?

Natürlich ist mit dem Führen eines Zeitwahrnehmungsnotizbuchs ein gewisser (Zeit-) Aufwand verbunden. Er lohnt sich aber. Denn es führt Ihnen vor Augen, welche Erfolge Sie erzielt haben und ermöglicht vor allem ein tieferes Eindringen in Ihre ganz persönliche Zeitwahrnehmungsstruktur. Sie werden so feststellen, welche Tätigkeiten Ihnen einen erheblichen Zeitgewinn ermöglichen; sei es, weil sie von sich aus eine intensive Zeitwahrnehmung ermöglichen, sei es, weil sie die Anwendung der Empfehlung 3 begünstigen.

Weiterhin werden Sie langsam in Richtung einer Verfeinerung der hier vorgestellten Methode (und der Empfehlung 3) vorstoßen, die genau auf Ihre Persönlichkeitsstruktur und Lebensumstände zugeschnitten ist. Diese Arbeit können natürlich nur Sie selbst leisten.

Doch genug der Vorrede! Steigen wir in die Erläuterung der Anwendung der vorgestellten Empfehlungen ein!

 

«

Aktualisiert am: 16.07.2008
 
         
 

[ Home | Ethik+Lebensführung | ZeitLeben | Buddhismus | Psychologie | Sonstige Wege ]

© yourlife.info 2002-2008