I. Ziel und Zweck des 3. Kapitels
Hier geht es nicht um die Darstellung der verschiedenen
Mechanismen der Zeitwahrnehmung und der abstrakten Präsentation
der Empfehlungen zur Zeitwahrnehmung. Es geht vielmehr darum
zu erläutern, wie diese Empfehlungen praktiziert und
in den Alltag integriert werden können. Denn nur wenn
sie in den Alltag integriert sind, werden sie ihre Wirkung
entfalten und die Zeit, so wie Sie sie erleben, verlängern.
Das aktive, durchaus auch kritische Verständnis der
schon erläuterten Prinzipien ist Voraussetzung für
deren erfolgreiche Umsetzung. Umgekehrt genügt das
Verstehen eines Prinzips nicht: Es muss auch angewandt und
eingeübt werden. Dies gilt besonders dann, wenn das
Prinzip in den Alltag eingeflochten werden soll.
Vielleicht werden Sie noch einige Zweifel daran haben,
ob alle von mir genannten Empfehlungen für Sie zu dem
gewünschten Erfolg der Zeitverlängerung führen.
So verständlich diese Zweifel vielleicht sind, sollten
Sie sie in der Einübungsphase hintan stellen, da sie
sonst den Erfolg der Übungen unmittelbar gefährden
können. Lassen Sie sich einfach auf die Methode ein!
Sehen Sie es als interessantes Experiment an, bei dem Sie
nichts verlieren, sondern nur viel gewinnen können.
Kurzum: Gehen Sie mit einer positiven Einstellung an die
Empfehlungen heran!