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  29.07.2010   
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Tips für Partner von Buddhisten

Ungefähr die Hälfte der bisherigen Zuschriften auf unsere Website betreffen das Thema Buddhismus und Partnerschaft. Die meisten Zuschriften stammen von Menschen, die einen Buddhisten als Partner bzw. Partnerin haben. Da ich mit dem kurzen Anriss dieser Problematik im Kapitel “Risiken und Nebenwirkungen” des Buddhismus-Ratgebers auf yourlife.info offenbar einen wunden Punkt getroffen habe, hier ein paar ergänzende Hinweise.

Bitte beachten Sie bei der Lektüre, dass ich nicht im buddhistischen Lehrbetrieb stecke, also nicht sehr viele Einzelfälle selber mitbekommen habe. Die Legitimation für die folgenden Empfehlungen kann daher - wie für das Kapitel Buddhismus auf yourlife.info überhaupt - nur in folgendem liegen: Ich bin einer der wenigen Menschen, die bewusst sowohl die buddhistische Innensicht als auch den analytischen, westlichen und unverklärten Blick von außen kultivieren.

Die folgenden Empfehlungen sind natürlich keine Garantie für den Bestand Ihrer Partnerschaft. Viele Partnerschaften zwischen Buddhisten und Nicht-Buddhisten zerbrechen in den ersten Jahren, nachdem sich ein Mensch für den buddhistischen Weg entschieden hat. Und wie im Ratgeber geschrieben empfehlen einige buddhistische Lehrer ihren Schülern sogar, sich einen buddhistischen Partner zu suchen. Viele Beziehungen gehen schon an weniger essenziellen Fragen kaputt. Man muss daher anerkennen: die Hinwendung zum Buddhismus kann ein harter Brocken für eine Beziehung sein.

Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken. Es gibt auch in einige buddhistischen Traditionen das Bild des ein normales Leben führenden Buddhisten, z.B. des “sorgenden Familienvaters” (aufgrund patriarchaler Prägung freilich so gut wie nie: der buddhistischen Mutter!). Beileibe nicht jede Verbindung zerbricht, sobald sich einer der Partner dem Buddhismus zuwendet. Was die Chancen eines Fortbestandes erhöht, lesen Sie im folgenden.

 

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Aktualisiert am: 16.07.2008
 
         
 

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